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16.05.2014 00:00

Junge Schützen sichern sich Titel

Bärnau. Über mangelndes Interesse bei den Wettbewerben brauchen sich die "Tell-Schützen" nicht zu beklagen. Beim Königsschießen waren 34 Mitglieder am Start, sieben davon Jungschützen. Die Titel gewannen Roman Kraus und Carmen Härtl (Jugend).

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23.07.2013 06:52

Würdige Vertreter des Stiftlandgaus

Mähring. (wg) Einer der Höhepunkte im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläums des SV "Linda" war die Gaukönigsproklamation beim "Bayerischen Abend" im Festzelt. Gauschützenkönige wurden Nina Haubner (LG Jugend) und Peter Ulrich (LP Jugend), Tanja Jahn (LP Damenklasse), Hubert Greil (LP Schützen), Markus Peterhans (LG Schützen) sowie Kristin Bauer (LG Damen). Bezirkskönig Luftpistole ist Peter Ulrich vom Schützenverein "Tell" Bärnau.

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1931 Bau der Schützenhalle am Postkeller

1931 wurde der Bau der großen Schützenhalle am Postkeller in Angriff genommen und vollendet. Anstoß dazu gab Paul Sohlbank, der Bruder der Posthalterwirtin und Besitzerin des Postkellers. Paul Sohlbank ließ mehrere Entwürfe einer Schützenhalle neben der Postkellerwirtschaft erstellen. Eine kleinere Lösung, mit sechs 15 m langen Schießständen für das Zimmerstutzenschießen, die nach folgender Skizze, quer zur bestehenden Kegelbahn verlaufen sollten wurde verworfen.

Schützenhalle am Postkeller Entwurf 1

Die große Lösung, abgebildet auf der nächsten Seite, wurde oberhalb der Kegelbahn gebaut. Die Schützenhalle hatte 12 Schießstände a´15m wovon 2 Schießstände für das 50m Kleinkaliberschießen genutzt werden konnten. Die Bauarbeiten wurden vom Baumeister Xaver Schöner betreut, wobei die Baukosten für Fundament, alle Ziegel für Außen- und Innenwände mit Verputz und Tünchung, einschließlich Material, 1480 RM betrugen.

Die Stadt stellte zum Bau 25 Festmeter Langholz aus dem Stadtwald zur Verfügung die später mit 497 RM verrechnet wurden. Viele unentgeltliche Arbeitsstunden haben die damaligen Mitglieder geleistet. So konnte die Schützenhalle wie erwähnt, schon 1931 eingeweiht werden. Mit dem Bärnauer Veteranen – Krieger – und Kampfgenossenbund unter Leitung von Hans Schmidtkonz („an´ Sogstefflhans“) wurde ein Vertrag abgeschlossen, der dem Verein die Nutzung der Schützenhalle ermöglichte. Die Veteranen beteiligten sich mit einer freiwilligen Spende von 250 RM am Bau der Halle.